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Wohneinrichtung Ulm

Der Bewährungs- und Straffälligenhilfeverein Ulm e.V. feiert im Jahr 2014 sein 60jähriges Jubiläum. Unsere langjährige Erfah- rung mit straffällig gewordenen Menschen und deren Angehöri- gen zeigt, dass wir ein Verein mit sachlicher Kompetenz sind, der bereit ist auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen.

Für Menschen mit mehr oder weniger großen Sorgen und Fragen ist die Zinglerstrasse 71 eine gute Adresse.
Eines ist fast allen Besuchern gemeinsam: Sie waren straffällig. Manchmal kommen sie auch wegen eines straffälligen Freundes oder Familienangehörigen. Sie stehen an einem Punkt, an dem sie alleine nicht mehr weiter kommen und brauchen Unterstützung. Zur Klärung von aktuellen drängenden Problemen genügen manchmal wenige Gespräche. Personen, die ihre Lebenssituation umfassender klären und verändern möchten, lassen sich auf einen längerfristigen Beratungsprozeß ein.

Bin ich als Straffälliger hier wirklich richtig?

Viele Besucher der Beratungststelle sind männlich, alleinstehend und leben oft in ungesicherten Wohnverhältnissen oder sind woh- nungslos. Auch haben sie oft Schulden und verfügen über Erfah- rungen mit Alkohol oder Drogen. Dadurch sind sie in die Arbeits- losigkeit gerutscht, sind beruflich nicht so gut qualifiziert und fin-
den eher ungesicherte, wechselnde und/oder befristete Arbeits verhältnisse mit niedrigem Einkommen. Sie wollen ihre Probleme alleine meistern und suchen erst Hilfe wenn es leider oft schon zu spät ist. Die Meisten von ihnen haben den großen Wunsch nach einem „geregelten“ und ganz normalen Leben! Dabei helfen wir Ihnen gerne!

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt!
Erfolg ist das Ergebnis vieler kleiner Schritte!

Täglich müssen wir viele kleine konkrete Entscheidungen treffen, die die unsere weitere Entwicklung beeinflussen:
Lasse ich den Wecker klingeln und schlafe weiter oder mache ich mich auf den Weg zur Arbeit? Gehe ich zum Sozialamt, auch wenn ich wieder so viele Fragen beantworten muss oder bleibe ich daheim? Trinke ich dieses Bier oder lasse ich es stehen?

Als Erfolg ist zu werten, wenn ein Hilfesuchender bereit und in der Lage ist, sich überhaupt auf das Beratungsangebot einzulassen. Termine einzuhalten, eine Wohnung anzumieten - das heißt anru- fen, einen Termin vereinbaren, pünktlich dort zu sein, sich darzu- stellen und die Anmietungskosten zu klären. Eine Wohnung zu halten, das heißt die Miete und sonstige Kosten regelmäßig zu bezahlen und die Hausordnung zu beachten. Ganz ohne Alkohol zu leben, seine Trinkgewohnheiten in Umfang und Dauer zu ver- ändern und zu verringern. Sich auf eine Geldverwaltung oder Schuldenregulierung einzulassen, Arbeitsstunden tatsächlich ab- zuleisten, Arbeitssuche ernsthaft zu betreiben. Arbeit zu finden, diese aufzunehmen und zu halten. Auch trotz vielleicht ungewohn- ter Schichtzeiten und auch wenn es Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen gibt. Dazu gehört es auch an Freizeitangeboten teilzunehmen, anstatt zu Hause zu sitzen.

Diese Schritte möchten wir Ihnen aufzeigen und mit Ihrer Mithilfe sehr gerne ermöglichen.

Rufen Sie uns an! tel (0731) 935 999 0